Am 29. Mai besuchen wir die Nachbargmeinde Bruck a.d. Mur.
 
Gemeinsam besuchen wir den Gottesdienst um 9:30 Uhr.
 
Für gemeinschaftliches Fahren treffen wir uns um 9:00 Uhr
 
bei derFriedenskirche in Peggau.
 

 Einladung zum Gemeindeausflug

am 12. Juni nach

Murska Sobota und Bad Radkersburg

Abfahrt: 8 Uhr in Peggau


 

Den aktuellen Podcast mit SI  Rehner gibt es unter 

https://www.podcast.de/episode/593430082/in-der-schoepfung-erkennt-man-die-weisheit-gottes


 

Reden über Glauben

 Im Jahr 2022 feiert die Evangelische Superintendenz Steiermark ihr 75-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass werden acht anerkannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens unterschiedlicher Konfession eine Gastpredigt über ihren Zugang zum Thema Glaube halten. Die Reden finden jeweils im Rahmen eines sonntäglichen Gemeindegottesdienst in verschiedenen Kirchen in der Steiermark  statt.

Alle Termine auf einen Blick:

Primarius Michael Lehofer: Fürstenfeld- Hauptplatz, 24. April, 10.15 Uhr oder bei Schlechtwetter: Evangelische Heilandskirche, 8280 Fürstenfeld, Schillerstraße 13

 ORF-Garten-Expertin Angelika Ertl: Evangelische Kirche, 29. Mai, 9.30 Uhr, Grabenfeldstraße 4, 8600 Bruck/Mur

 Unternehmer und Chocolatier Josef Zotter: 19. Juni, 9 Uhr, Peter-und-Paul-Kirche, Martin-Luther-Straße 71, 8970 Schladming

 Landeshauptmann a.D. Waltraud Klasnic: 26. Juni, Bekennerkirche, 10 Uhr, Parkstraße 13, 8720 Knittelfeld

OGH-Präsidentin a D.  Irmgard Griss: 21. August, 10 Uhr, KulturWeingut Kästenburg, Ratsch a. d. Weinstraße 66, 8461 Ehrenhausen a. d. Weinstraße

 Schriftstellerin Barbara Frischmuth: 4. September, 9 Uhr,  Jesuskirche, Hugo-Cordignano-Promenade 208, 8990 Bad Aussee

 Rektor Georg Schulz:  25. September, Friedenskirche, 25. September, 10 Uhr, Fabrikstraße 1, 8510 Stainz

 Chefredakteur Hubert Patterer:  Graz, 9. Oktober, 9.30 Uhr Heilandskirche, Kaiser-Josef-Platz 9, 8010 Graz

  

 


 

  

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Ehe für alle?!
 
Unsere Stellungnahme dazu:
 

Die evangelische Gemeinde Peggau hat in einer Gemeindevertretersitzung am 30. Januar 2019 der Aufforderung der Synode entsprochen und die Frage einer kirchlichen Trauung auch für homosexuelle Paare besprochen. Dabei hat sie durch Abstimmungen folgende Trendmeldungen erkundet:

  1. Ein positiver Synodenbeschluß für eine Trauung für alle wird von unserer Gemeinde mitgetragen. (Abstimmmung: 19 : 5) 

  2. Daher wünschen wir uns einen Synodenbeschluß, der eine kirchliche Trauung für alle Paare ermöglicht (20 : 4). Damit unterstützt die evangelische Gemeinde auch mit dem Kirchenrecht die seit 1.1.2019 bestehende rechtliche Gleichheit der Verehelichung von heterosexuellen Paaren und homosexuellen Paaren.
     
  3. Entscheidet die Synode gegen eine Trauung für alle, so sollen in den Gemeinden nur die kircheneigenen Räume für eine Trauung gleichgeschlechtlicher Paare gesperrt sein, nicht aber andere Räume auf dem Territorium des Pfarrgemeindegebietes. (Abstimmung: 16 : 6, ungültig: 2). 

    Die Gewissensentscheidung des amtierenden Pfarrers / der amtierenden Pfarrerin soll in jedem Fall respektiert werden.

Die kirchliche Trauung verstehen wir als eine Segnungshandlung. Gott segnet die Welt in ihrer Verletzbarkeit. Der Segen gibt dem Paar auch innerhalb der Gemeinde Anerkennung und Unterstützung. Ob sich die Betroffenen als Ehepaar verstehen, was legitim ist, kann die Gemeinde nicht bestimmen. Nicht das Unterscheidende sondern die Freude an der wesensmäßigen Übereinstimmung der Trauung für alle haben unser Gespräch bestimmt. Diese Werte sind uns im Hinblick auf die Ehe und Lebensgestaltung sehr wichtig und sollten auch durch eine Trauagende bestärkt werden: Liebe, Vertrauen, Treue, Ehrlichkeit, Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung, Vergebung, für einander da sein in einer innigen Zweierbeziehung.

Was gegen eine Trauung für alle spricht, sind tief eingegrabene Aussagen der Hl.Schrift von der alleinigen Zugehörigkeit von Mann und Frau in der Ehe, die dem Zeitgeist nicht geopfert werden dürfen, auch wenn die Ehe immer stärker an prägender Bedeutung verliert. Dieselbe Hl. Schrift hat auch Wege bereit zur Überwindung der Engführung, gilt doch für alle: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist, ich will ihm eine Hilfe geben, die ihm entspricht“.

Eine neue Trauagende für die Segnung verschiedengeschlechtlicher und gleichgeschlechtlicher Paare, wie sie bereits in Arbeit ist, hat die Gemeindevertretung interessiert.

Das Bild vom Menschen hat sich geändert, wenn die Trauung gleichgeschlechtlicher Menschen ebenso geachtet ist, wie es bisher die Trauung von Mann und Frau gewesen ist. Sorgfältig neu zusammengestellte Aussagen der Hl.Schrift, sowie Gebete in einer neuen Trauungsagende für heterosexuelle wie auch für gleichgeschlechtliche Paare werden die Sorgen überwinden, gegen die Bibel zu handeln und unterstützen ein Leben im Segen Gottes. Rückblickend war diese Gemeindevertretersitzung „ein offenes Kennenlernen mit Emotionen, die eine lebendige Gemeinde darstellen“ (aus dem Sitzungsprotokoll).

Peggau, 12.2.2019

Pfarrer Johannes Erlbruch, Kuratorin Bernadette Pfingstl, Berichterstatter Heinz Stroh

 


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